Vertrag storniert – jetzt wollen ÖBB Geld zurück

Eine Railjet Zuggarnitur der ÖBB. Archivbild
Eine Railjet Zuggarnitur der ÖBB. ArchivbildMichael Gruber / EXPA / picturedesk.com
Eigentlich hätte Alstom/Bombardier 21 Züge für die ÖBB liefern sollen. Der Vertrag wurde aber gekündigt. Nun verlangen die ÖBB Anzahlungen zurück.

Geplant war zu Beginn, dass der französisch-kanadische Konzern Alstom/Bombardier neue Züge für die ÖBB bereitstellt.

Mangels Zulassung war das Unternehmen allerdings nicht in der Lage, die von den ÖBB bestellten 21 Nahverkehrszüge für Vorarlberg (Talent-3) zu liefern. Daher entschieden die ÖBB in weiterer Folge, stattdessen Züge bei Siemens zu bestellen.

Anzahlungen zurückgefordert

Inzwischen haben die ÖBB den Vertrag mit dem französisch-kanadischen Konzern Alstom/Bombardier gekündigt. Wie der "Standard" nun am Mittwoch berichtet, will das Bahnunternehmen bereits geleistete Anzahlungen in Millionenhöhe zurück.

Bereits im Mai hatten die ÖBB angekündigt, sich in der Angelegenheit auf Kosten von Alstom/Bombardier finanziell schadlos halten zu wollen.

 Dabei könnte es pro Zug um 1,3 bis 1,5 Millionen Euro Schadenersatz gehen.

Das sei auch etwa "jene Größenordnung", um die die nun bestellten Siemens-Züge teurer seien, berichtet der "Standard" weiter. Voraussichtlich müssten darüber aber schlussendlich Gerichte entscheiden.

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