Verträge unterzeichnet: Rettung ohne Grenzen

Bild: NLK

Gemeinsam mit Südböhmens Kreishauptmann Jiri Zimola unterzeichnete der nö. Landeschef Erwin Pröll am Mittwoch den grenzüberschreitenden Rettungsvertrag. Das Ziel: Über Landesgrenzen hinweg, soll bei medizinischen Not- oder Unfällen jenes Team mit dem kürzesten Anfahrtsweg alarmiert werden.

"Wie Böhmen noch bei Österreich war" sang einst Legende Peter Alexander – und auf gewisse Art und Weise trifft das jetzt bei Menschenrettungen wieder zu. Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) war Mittwoch beim Kreishauptmann von Südböhmen Jiri Zimola im tschechischen Budweis zu Gast und unterschrieb den lange angekündigten "grenzüberschreitenden Rettungsvertrag". 

"Wir haben eine Vielzahl an Arbeitsübereinkommen beschlossen, um grenzüberschreitende Arbeit voranzubringen. Der heutige Vertrag ist dabei ein Höhepunkt, denn dieser zielt darauf ab, dass es Menschen gut geht", betonte Pröll.

Bereits vor knapp zwei Wochen wurde auch mit Südmähren ein solches Abkommen geschlossen. Am selben Morgen ereignete sich unmittelbar an der Grenze ein schwerer Verkehrsunfall. "Das hat gezeigt, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit dringend notwendig ist", so der Landeschef.

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