Schreckmoment für PSG-Topstürmer Neymar: In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es einen Einbruchversuch in seine Villa. Gegen 1.30 Uhr nachts löste der Sicherheitsdienst den Alarm aus, schreibt die französische Zeitung L'Équipe.
Der 26-jährige Eindringling, der angeblich aus dem Kongo stammt, soll über die hohe Mauer rund um das Grundstück geklettert sein. Er wurde wohl schon einige Tage zuvor immer wieder in der Nähe des Hauses gesichtet. Der Einbrecher soll nur noch wenige Meter von der Haustüre entfernt gewesen sein, bevor er die Flucht ergriff.
Doch jetzt folgt das Absurde an der ganzen Geschichte. Der Eindringling trug mehrere Bibeln bei sich und berichtete nach Festnahme der Polizei, dass er lediglich gekommen sei, um mit Neymar über Gott zu sprechen.
Dies bestätigte dem französischen Blatt eine weitere Quelle, die behauptet, dass der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis habe und den Kontakt zu Neymar, ohne jegliche Drohungen auszusprechen, gesucht habe. Er klang wohl vielmehr verwirrt.
Zudem gab die Quelle an, dass wohl keine rechtlichen Schritte eingeleitet werden. Nach dem Vorfall ließ die Polizei den jungen Mann von einem Experten begutachten und in eine psychiatrische Klinik einliefern.
So verrückt es scheint – ganz unwahrscheinlich ist die Aussage des Einbrechers nicht. Denn dass der Fußball-Star sehr gläubig ist, ist kein Geheimnis. Mehrere Tattoos zeigen die Verbundenheit des evangelischen Christen zu seinem Glauben, weshalb er unter anderem ein Kreuz auf seiner rechten Hand oder diesen Schriftzug "Sei stark und mutig! Werde nicht niedergeschlagen, habe keine Angst, weil ich, Dein Herr, Dein Gott, werde dich überall begleiten, egal, wo du hingehst" auf portugiesisch oberhalb seiner Hüfte trägt.
Auch sein Stirnband mit der Message "100% Jesus", mit dem er 2016 bei den Olympischen Spielen für Furore sorgte, war ein klares Statement und die Bekenntnis zu seinem Glauben.