Niederösterreich

Verwirrung um Aus für Ostumfahrung in Wr. Neustadt

Weil die Ostumfahrung 2022 nicht am Bauplan des Landes steht, proklamierten Gegner bereits ein Aus für die Pläne. Allerdings offenbar voreilig.

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Symbolfoto einer Wr. Neustädter Ortstafel.
Symbolfoto einer Wr. Neustädter Ortstafel.
Daniel Schreiner

Trotz bereits mehrfach für dieses Jahr angekündigtem Baustart ist der zweite Teil der Ostumfahrung Wiener Neustadt nicht im aktuellen Straßenbauprogramm angeführt. Das sorgte für Freude bei der Initiative "Vernunft statt Ostumfahrung" für Freude, kämpft man doch schon seit Jahren gegen das Bauvorhaben an. Über 5.000 Personen hatten eine Petition dagegen unterzeichnet. Weil das Programm den Baustart nicht vorsieht, wähnte man sich siegreich.

Keine Alternativen nötig

Für Helmut Buzzi von der Plattform "Vernunft statt OstUmfahrung" meinte in einer Aussendung am Freitag: „Die Alternativen liegen längst am Tisch. Es ist jetzt an der Zeit, dass unabhängige Verkehrsplaner:innen diese ausarbeiten – wir bieten unsere Unterstützung bei der Vermittlung gerne an. Wichtig wäre auch eine Einbindung der umliegenden Gemeinden.“

Die angebotene Hilfe wird man seitens des Landes aber wohl nicht in Anspruch nehmen. Denn aus dem Büro des zuständigen Landesrates Ludwig Schleritzko kam am Wochenende die Information, dass das Projekt alles andere als gestrichen sei. Man werde sich 2022 lediglich zunächst auf andere konzentrieren. Die Ostumfahrung soll aber fertiggestellt werden.

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