Welt

Verwirrung um El Chapos Kriegserklärung an den IS

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:46

Fluchtexperte und Drogenboss "El Chapo" soll der Terrormiliz IS den Krieg erklärt haben. Per E-Mail. Da bezeichnet er sie als "kleine Pussies" und verspricht, sie zu zerstören, wenn sie weiter im Drogenbusiness des Mexikaners intervenieren. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet, viele glauben, die E-Mail ist ein Fake.

Fluchtexperte und Drogenboss "El Chapo" erklärt der . Per E-Mail. Da bezeichnet er sie als "kleine Pussies" und verspricht, sie zu zerstören, wenn sie weiter im Drogenbusiness des Mexikaners intervenieren. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet, viele glauben, die E-Mail ist ein Fake.

Der Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman ist berühmt für seine und berüchtigt als Chef des mächtigsten Drogenkartells der Welt, Sinaloa. Nun hat er dem Chef der Terrormiliz IS, Abu Bakr al-Baghdadi den Krieg erklärt. Oder doch nicht?

In einer E-Mail, die ein mexikanischer Blog veröffentlichte, drohte Guzman den Terroristen mit allerlei Brutalitäten. Die Mail ging angeblich direkt an al-Baghdadi, einem Blogger soll es gelungen sein, sie abzufangen. als Grund für die Drohungen wurden von IS-Terroristen zerstörte Drogenlieferungen genannt, die Guzmans Geschäft geschädigt hätten.

In der derb formulierten E-Mail steht folgendes:

"Ihr seid keine Soldaten. Ihr seid nichts als kleine Pussies. Euer Gott kann euch nicht vor dem wahren Terror retten, den euch meine Männer bringen werden, wenn ihr noch weiter unsere Operationen beeinträchtigt.

Meine Leute werden euch zerstören. Ihr werdet die Welt nicht beherrschen. Ich bemitleide den nächsten Hurensohn, der versucht, das Sinaloa Kartell zu beeinträchtigen. Dem reiß ich das Herz und die Zunge heraus."

Nun will die "Daily Mail" erfahren haben, dass die ganze Geschichte erfunden ist. Ob die Mail tatsächlich von El Chapo ist, lässt sich natürlich nur schwer verifizieren. Fest steht: Sollte das wirklich wahr sein, hat der IS einen mächtigen Feind.

Die Schergen des Sinaloa-Kartells gelten als äußerst brutal, außerdem hat Guzmann das nötige Kleingeld zur Verfügung. Allein für seine Flucht soll er 50 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt haben.

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