Bei Aston Martin wagt der 33-Jährige in der kommenden Saison einen Neustart - und will zurück an die Spitze. Davor steigt er ein letztes Mal in seinen Ferrari.
2015 begann das Abenteuer bei der Scuderia für den Deutschen, er hätte den Italienern den lang ersehnten Titel bescheren sollen. Zum Ende seines Engagement ist Ferrari ins Mittelfeld abgesackt, Besserung ist keine in Sicht.
"Die gesteckten Ziele habe wir verfehlt. Entweder man zerbricht daran oder man kommt stärker zurück. Die erste Option kommt für mich nicht in Frage. Ich schaue immer nach vorne und glaube fest daran, dass es irgendwie immer weitergeht", sagt Vettel bei "Sport 1".
Vettel ist überzeugt, dass es nächstes Jahr im Aston Martin wieder weiter nach oben geht: "Wenn man selbstkritisch ist, hat man immer Zweifel. Aber ich habe das Fahren nicht verlernt, sondern analysiere viel eher, woran es liegt. Ich bin selbst mein größter Kritiker."
Mit dem Kopf scheint Vettel schon bei seinem neuen Team: "Ich bin extrem gespannt auf das Projekt und freue mich darauf. Im Begriff Neugier steckt ja schon viel positive Energie. Und auf die kann man vertrauen genau wie auf eine ganz andere Zielsetzung, um das Team nach vorne zu bringen. Ich baue da auf meine Erfahrung und auch auf das, was ich hinter dem Lenkrad leisten kann."
Die Trennung von Ferrari sieht der vierfache Weltmeister nicht so tragisch: "Man hat eben festgestellt, dass es nicht mehr so zusammenpasst. Das sollte man aber nicht zu negativ sehen, denn für mich ist das eher normal. Wichtig ist, dass alle Parteien individuell positiv nach vorne schauen. Klar hätte man sich im Nachhinein manche Dinge anders gewünscht. Aber bereuen tue ich nichts."