Vettel-Defekt, Hamilton mit Dreher, Red Bull top

Vettel kämpfte in Bahrain mit Defekten, kam auf zu wenige Testrunden im Aston Martin.
Vettel kämpfte in Bahrain mit Defekten, kam auf zu wenige Testrunden im Aston Martin.Imago
Die Formel-1-Tests in Bahrain verliefen turbulent. Die Bestzeit fuhr Max Verstappen im Red Bull. Lewis Hamilton drehte sich, Sebastian Vettel  

Turbulent verliefen die "Stress-Tests" in der Formel 1 am abschließenden Sonntag in Bahrain. Nur 24 Stunden Zeit hatten die Formel-1-Team seit Freitag Zeit, um sich den Feinschliff für den Saisonstart am 28. März auf der gleichen Strecke zu holen.  

Verstappen fährt Bestzeit

Die Zeitenjagd wurde ganz zum Schluss spannend: In den letzten Stunden der Formel-1-Wintertests fielen die Rundenzeiten deutlich. Mit 1:28.960 Minuten erzielte Max Verstappen im Red Bull RB16B die absolute Bestzeit. "Wo wir wirklich stehen, das erfahren wir erst in Q3 beim ersten Rennwochenende. Dann kann man unsere Leistung einschätzen", bleibt der Holländer am Boden.

Einen starken Eindruck hinterließ auch Formel-1-Neuling Yuki Tsunoda im AlphaTauri AT02, der im Rahmen einer Qualifying-Simulation mehrfach Bestzeiten aufstellte und schließlich Zweiter hinter Verstappen wurde. Auf Platz drei landete Carlos Sainz junior im Ferrari vor Kimi Räikkönen im Alfa Romeo.

Nicht happy war das Weltmeister-Team von Mercedes. Lewis Hamilton wurde Fünfter, er legte auch einen Dreher hin. Ein nervöses Heck und auch technische Probleme machten es schwierig für den Briten. Am Sonntag ging es für Hamilton aber langsam bergauf. "Jetzt ist die ideale Zeit, um Probleme zu haben. Es ist doch besser, es läuft jetzt nicht rund als später dann bei den Rennen." Teamkollege Valtteri Bottas meinte: "Wir bewegen uns in die richtige Richtung." 

Formel-1-Neuling Mick Schumacher konnte am Sonntag weitere 78 Runden abspulen und kam damit im Haas-Ferrari VF-21 auf eine Gesamtdistanz von 970 Kilometern, nach 15 Runden am Freitag und 88 Runden am Samstag. "Ich fühle mich bereit", zog er ein positives Fazit.

Auf Platz 15 lag Schumacher zwei Ränge vor Sebastian Vettel, der im Aston Martin auf Platz 17 landete. Am Sonntag kämpfte der Deutsche erneut mit technischen Problemen. Dieses Mal lag es an einem Ladedruck-Verlust. Vettel kam nach drei Testtagen und etlichen technischen Defekten auf nur 117 Runden in Bahrain. Zum Vergleich: Räikkönen fuhr allein am Sonntag 160 Runden. 

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