Vettel über die Ferrari-Zeit: "Da bin ich gescheitert"

Sebastian Vettel zieht über seine Ferrari-Zeit Bilanz. 
Sebastian Vettel zieht über seine Ferrari-Zeit Bilanz. Imago Images
Sebastian Vettel zieht einen Schlussstrich unter seiner Ferrari-Ära. Mit Saisonende wechselt der Deutsche zu Aston Martin, spricht nun Klartext. 

2015 war der heute 33-Jährige mit großen Ambitionen zu Ferrari gewechselt, wollte das Team aus Maranello zurück an die Spitze der Formel 1 führen, selbst Weltmeister werden. Das gelang nicht - ganz im Gegenteil. Die Italiener fahren in der laufenden Saison nur hinterher. Titel gab es in den letzten sechs Jahren keinen einzigen.

Deshalb zog der Heppenheimer im Podcast "Beyond the Grid" auch eine knallharte Bilanz. "Es stimmt schon, dass ich gescheitert bin, weil ich mir das Ziel gesetzt habe, die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen. Da bin ich gescheitert, das habe ich nicht geschafft", gab der Heppenheimer zu. 

Auch 14 Rennsiege in seinen sechs Jahren sind für Vettel zu wenig. "Wenn ich fair zu mir selbst bin, bin ich gescheitert. Gab es dafür Gründe? Ja. Aber die akzeptiere ich nicht als Ausrede", so Vettel weiter.

Trotzdem will der Vierfach-Champion seine Zeit im roten Renner nicht gänzlich negativ sehen. "Was auch immer passiert ist, hat mich auf das nächste Level gebracht", spielte der Deutsche auch auf Team-interne Auseinandersetzungen an. Nachsatz: "Das Wichtigste dabei ist aber: Ich bereue es nicht." 

In der kommenden Saison wird Vettel für Aston Martin, das aus dem Racing-Point-Team entsteht, fahren. Mit dem "rosa Mercedes" hat der 33-Jährige wieder Siegchancen. 

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