Sorry Red Bull! Vettel bereut Wechsel im Nachhinein

Sebastian Vettel: "In dieser Hinsicht haben wir versagt."
Sebastian Vettel: "In dieser Hinsicht haben wir versagt."(Bild: kein Anbieter/GEPA-pictures.com)
Wo fährt Sebastian Vettel 2021? Red-Bull-Boss Didi Mateschitz soll an ein Comeback denken. Der Deutsche gibt Fehler bei seinem Abschied zu. 

Sebastian Vettel und seine Zukunft. Noch ist alles offen. Die Realität heißt Ferrari und die ist aktuell trist. Die Gerüchte reißen nicht ab, dass sich Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ein Comeback von Sebastian Vettel wünscht.

Im Red Bull wurde der Deutsche vier Mal Weltmeister. Jetzt hat Vettel bei "Sky" erstmals öffentlich zugegeben, dass er die Art und Weise, wie er Red Bull Ende 2014 verlassen hat, bereut. Zuletzt waren Medienberichte aufgekommen, dass ihm Dietrich Mateschitz seinen Umgang mit dem Wechsel zu Ferrari lange nicht verziehen haben soll. Was Vettel, wie er jetzt zugibt, im Nachhinein verstehen kann.

Vettel: "Das, muss ich sagen, bereue ich im Nachhinein"

Vettel erklärt im Interview mit Martin Brundle: "Was ich ein bisschen bereue, ist die Art und Weise, wie es zu Ende gegangen ist." Denn Vettel stellte die Red-Bull-Bosse beim Japan-Rennen 2014 vor vollendete Tatsachen. Er informierte Christian Horner per SMS und bat um ein Gespräch im Hotelzimmer. 

"Als Christian diese SMS erhalten hat, wusste er, was da kommt - das wussten wir alle. Aber es konnte noch keiner drüber reden", bedauert Vettel. "Im Nachhinein betrachtet war es eine merkwürdige Konstellation der Verträge, was ich sagen durfte und was nicht. Dadurch ist das alles vielleicht ein bisschen plump rübergekommen."

"Das, muss ich sagen, bereue ich im Nachhinein", gibt er zu - und macht Red Bull einmal mehr eine Liebeserklärung: "Denn wir hatten gemeinsam eine geile Zeit! Wir haben so viel erreicht. Ich hätte mehr auf mein Bauchgefühl hören und geradeheraus sagen sollen, was Sache ist. Das wäre sicher nicht verkehrt gewesen."

Vettel: "In dieser Hinsicht haben wir versagt"

Vettel bereut aber nicht, nach vier WM-Titeln eine neue Herausforderung angenommen zu haben. "Ferrari war immer mein Traum. Ich will nicht sagen, dass ich da wie einer Gehirnwäsche unterzogen war. Aber in meiner Kindheit habe ich natürlich zu Michael in diesem roten Auto aufgeschaut. Es ist einfach eine faszinierende Marke."

Nachsatz: "Es ist in Ordnung, dass mich die rothaarige Dame gereizt hat, die mir da schöne Augen gemacht hat. Rückblickend war mein Ziel, die WM zu gewinnen. Das haben wir nicht geschafft. In der Hinsicht haben wir versagt. Aber wir hatten auch viele Highlights und tolle Rennen. So gesehen bereue ich nichts."

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