Vettels Ferrari-Aus: "Freue mich, dass es vorbei ist"

Sebastian Vettel nimmt Abschied von Ferrari.
Sebastian Vettel nimmt Abschied von Ferrari.Imago Images
Nach sechs Jahren geht am Sonntag die Ära von Sebastian Vettel bei Ferrari zu Ende. Der Deutsche kann es kaum erwarten. 

Auch im abschließenden Qualifying für den Grand Prix von Abu Dhabi ist es beim Heppenheimer am Samstag alles andere als nach Wunsch gelaufen. Vettel stellte seinen SF1000 auf den 13. Platz. Dass es sein Teamkollege Charles Leclerc immerhin in den dritten Qualifying-Abschnitt schaffte, Platz neun herausfuhr, machte es nicht besser. 

"Ich hatte ordentliche Runden, es ist nicht so, als hätte ich mehr erwartet. Als ich versucht habe, schneller zu fahren, ist das nicht gegangen", bilanzierte der 33-Jährige nach dem Qualifying bei "Sky". "Es ist natürlich nicht schön, so weit hinten zu starten. Das hatten wir aber viele Male in diesem Jahr. Ich bin rasch ans Limit meines Autos gekommen", erklärte Vettel weiter. 

"Freue mich, dass es vorbei ist"

Am Sonntag wird der Deutsche dann zum letzten Mal im roten Renner sitzen. Ein besonderer Moment, wie Vettel unterstrich, auch, wenn er das Ende kaum erwarten kann. "Es wird emotional morgen. Vor allem mit den Mechanikern in der Box. Was das Ergebnis angeht, wird es aber kein Höhepunkt werden. Ich freue mich daher, morgen die Zielflagge zu sehen", so Vettel. Die Zielflagge gibt es dann auch für sein Ferrari-Engagement. 

"Die Saison war so schlecht, da freue ich mich, dass es vorbei ist", so Vettel, unterstrich aber: "Das letzte Jahr spiegelt nicht wider, was für eine Zeit ich bei diesem Team hatte."

Das große Ziel, den WM-Titel zurück zu Ferrari zu holen, ist jedenfalls nicht gelungen. Vettel feierte in seinen sechs Red-Bull-Saisonen 14 Grand-Prix-Siege. 

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