Aufgrund der Corona-Krise kann das Ars Electronica Festival dieses Jahr im Gegensatz zu den letzten Jahren kein internationales Publikum nach Linz bringen. Das Festival findet heuer deshalb zum Großteil online statt. Am Linzer Hauptplatz wurde Mittwochvormittag ein Begrüßungsvideo für die Partner des Festivals und das Online-Publikum aufgenommen.
Für das Video wurden 120 Barock-Sessel in einem großen Kreis auf dem Hauptplatz aufgestellt. Sie wurden extra aus dem Stift St. Florian nach Linz gebracht.
Die Sessel symbolisieren die 120 internationalen Partner des diesjährigen Festivals. So senden das Festival-Team und die Stadt Linz eine Grußbotschaft an alle aus, die aufgrund der Corona-Krise nicht in Linz sein können, also nicht im Sesselkreis Platz nehmen und das Festival online verfolgen können.
Im Video zu sehen sind unter anderem Festivaldirektor Martin Honzik und der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, die das virtuelle Publikum begrüßen. Mit dem Start des Online-Angebots des Festivals, am 9. September, werden kurze Ausschnitte des Videos vor den Streams der internationalen Projekte gezeigt.
Zusätzlich zum Online-Angebot des Ars Electronica Festivals finden auch Ausstellungen in Linz statt. Diese können Besucher in der Innenstadt, im Ars Electronica Center, in der Kunstuniversität und am Campus der Johannes Kepler Universität besichtigen.