Video-Schiri: "Machen Fußball kompliziert, depperter"

Peter Pacult, Dominik Thalhammer, Robin Dutt und Didi Kühbauer ärgern sich über den Video-Schiri.
Peter Pacult, Dominik Thalhammer, Robin Dutt und Didi Kühbauer ärgern sich über den Video-Schiri.Gepa
Nach den ersten vier Bundesliga-Runden ist die Kritik am Video-Referee groß. "Heute" fragte bei Schiri-Boss Robert Sedlacek nach.

Vier Runden sind in der Bundesliga-Saison gespielt, 24 Matches absolviert. Aufreger dabei: der neue Video-Referee! Trainer und Spieler sind mit vielen Entscheidungen nicht einverstanden.

Der Admira wurde zuletzt ein reguläres Tor gegen Salzburg aberkannt. Wolfsberg bekam gegen Wattens einen Handelfer nicht, bei der Austria sah Klagenfurts Amanda nach VAR-Eingriff (zu Unrecht) die Rote Karte.

Coach Peter Pacult tobte bei "Sky": "Ich frage mich, ob wir den Fußball so nicht kompliziert und depperter machen."

"Wann wird der VAR in Österreich eingeführt?", fragte LASK-Trainer Dominik Thalhammer süffisant, nachdem seinem Team in Runde zwei gegen Rapid ein Foulelfmeter vorenthalten wurde. Auch Wolfsberg-Coach Robin Dutt ist "ratlos", Rapids Didi Kühbauer sieht "noch viel Arbeit" für die Referees.

Was sagt Schiri-Boss Robert Sedlacek? "Ich kann den Ärger manches Mal nachvollziehen, bei einigen wenigen Situationen war die Erwartungshaltung wohl eine andere. Aber der VAR ist leider keine Wundertüte. Bei vielen Situationen gibt es kein Schwarz oder Weiß, sondern auch Grauzonen, die bleiben. Einige Feinheiten werden sich noch einspielen. Auch die Belastung für die Schiedsrichter hat sich jetzt verändert."

Austrias Manfred Schmid kennt die Problematik aus Deutschland. "Da war es im ersten Jahr auch nicht ganz klar. Man muss den Referees Zeit geben." Das sah Sedlacek schon vor der Saison so: "Einen neuen Computer zu haben, ist das eine, ihn zu bedienen, das andere."

(Klaus Pfeiffer)

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