Video-Überwachung in Linz kommt!

Bild: mip

Der Sicherheitsbeirat der Linz AG hat um 14 Uhr verkündet, dass es künftig Videoüberwachung in den Linzer Öffis geben wird. Wir haben die aktuellen Infos dazu sowie die Hintergründe.

 
Im Sicherheitsbeirat der Linz AG Linien wurde das Thema am Donnerstag beraten. Um 14 Uhr teilten Bürgermeister Klaus Luger (Aufsichtsratsvorsitzender LINZ AG), Jutta Rinner (Vorstandsdirektorin LINZ AG) und Erwin Fuchs (Landespolizeidirektor-Stellvertreter in OÖ) die Entscheidung mit: Es wird künftig in Linzer Öffis Videoüberwachung geben. 



Am Montagabend hatte die SPÖ ihren jahrelangen Widerstand gegen eine Überwachung in Öffis in einer internen Sitzung aufgegeben. Die Partei von Bürgermeister Klaus Luger spricht sich nach vermehrten Meldungen über Gewalttaten in Öffis nun ebenfalls pro Überwachung aus. FPÖ und ÖVP hatten das bereits seit langem gefordert. 

Seither gehen die Wogen hoch. Während von vielen Linzern Applaus zu der Entscheidung kommt, gibt es auch kritische Stimmen. Grüne und SJ (Sozialistische Jugend) würden lieber auf mehr Aufklärung und Kampagnen setzen. 

ÖVP und FPÖ hingegen wollen gleich noch mehr. Sie fordern neben der Überwachung von Bim und Bus auch Kameras an "Problem-Haltestellen", an denen es vermehrt zu kriminellen Taten kommt. 
 

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