Video zeigt Waldbrand-Inferno aus nächster Nähe

Bis zu 350 Feuerwehrleute kämpften mehrere Stunden lang gegen das Ausbreiten eines Waldbrandes im Bezirk Neunkirchen.

Sieben Hektar Wald sind Samstagmittag in St. Egyden am Steinfeld im Bezirk Neunkirchen (NÖ) abgebrannt. Doch Dank des raschen Einschreitens zahlreicher Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden. Gegen 12.20 Uhr rückten die ersten Kräfte aus. Die Wipfel der Bäume standen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand, das Löschen wurde dadurch deutlich erschwert.

Auch unter der Erde lauerte Gefahr. "Durch die enorme Trockenheit in den letzten Wochen, kann sich der Brand bis zu 20 Zentimeter unter den Waldboden festsetzen. Das bedeutet, dass sogar die Wurzeln unter der Erde glühen", so Franz Resperger, Pressesprecher des niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos gegenüber "Heute".

Brand aus

"Es ist so, dass wir hier große Probleme hatten mit dem sich drehenden Wind und wir hatten große Mühe, das Feuer unter Kontrolle zu halten", resümiert Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber. "Die Situation drohte, außer Kontrolle zu geraten."

Direkt wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen, zwei Hubschrauber, beladen mit tausenden Litern Löschwasser, waren ebenso im Einsatz. Auch deswegen konnte mittlerweile der Brand weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden. Zur Stunde werden noch Kleinstbrände mit Bodenwerkzeug abgelöscht. Das könne noch einige Stunden dauern.

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