Viel heiße Luft und CO2 – SPÖ kritisiert Ministerrat

 SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr
SPÖ-Umweltsprecherin Julia HerrSPÖ
SPÖ-Sprecherin Julia Herr kritisiert den CO2-Verbrauch, den der Ministerrat in Reichenau verursacht hat. Die Mitglieder waren "individuell" angereist.

"Viel heiße Luft und jede Menge CO2": So bilanziert SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr den Sommerministerrat der Regierung in Reichenau an der Rax (Niederösterreich) in der vergangenen Woche. Ein Dorn im Auge ist ihr vor allem die "individuelle" Anreise der Regierungsmitglieder: "Ich nehme nicht an, dass sie mit dem Fahrrad nach Reichenau gekommen sind", so Herr.

Daher will sie in einer parlamentarischen Anfrage vom Kanzler und den anwesenden Ministern unter anderem wissen, ob sie und deren Mitarbeiter mit Dienstwagen angereist sind. Außerdem interessiert sie, ob durch An- und Anreise zusätzliche CO2-Emissionen im Vergleich zu Ministerräten in Wien verursacht wurden. Und sie hinterfragt, wer Reichenau als Tagungsort vorgeschlagen und wie viel das "Showevent" (Herr) gekostet hat.

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