Viel Licht lässt uns konzentrierter arbeiten

Bild: obs/Sky Factory Deutschland
Sonnenstrahlen und Licht wecken Lebensgeister in unserem Körper und sorgen für Antrieb, Stimmung und Impulsivität. Gerade im Büro haben wir ausreichend Licht dringend nötig, um motiviert zu bleiben. Allerdings muss es vor allem Sonnenlicht sein. Das stärkt unseren Vitamin D-Haushalt. Künstliches Licht aus Leuchtstoffröhren hilft nur bedingt.


Mit der richtigen Beleuchtung können Arbeitgeber nicht nur Stromkosten sparen, sondern auch ihre Mitarbeiter leistungsfähiger machen. Doch in den meisten Büros flackern Neonröhren an der Decke und Schreibtischleuchten im grellem Gelb um die Wette, obwohl diese Lichtquellen alles andere als ideal und gesund sind. Kein Wunder, dass Mitarbeiter in Räumen mit schlechter Beleuchtung über Augen- und Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme klagen.

Schlechtes Licht macht unproduktiv, zu wenig Licht sogar krank. Das belegen zahlreiche Studien. Per Gesetz wird geregelt, wie hell es am Büroarbeitsplatz sein muss. Gleichmäßige Verteilung von Tages- und Kunstlicht, direktem und indirektem Licht sind oberstes Gebot. Gerade in Großraumbüros fühlt sich aber selten jemand für das Licht verantwortlich.

Volle Stärke bei voller Konzentration

Bei Versuchen mit Lichtsystemen, die von den Mitarbeitern eines Großraumbüros selbst reguliert werden konnten, zeigte sich, dass die Testpersonen das Licht in Pausen und Besprechungen dimmten und nur in hochkonzentrierten Arbeitsphasen auf volle Stärke einstellten.

Forscher der Universität von Surrey fanden heraus, dass blau angereichertes Licht besonders munter macht. In einem Versuch zeigte sich, dass Mitarbeiter bei einer solchen Bürobeleuchtung abends weniger erschöpft waren und nachts besser schlafen konnten. Auch Augen- und Kopfschmerzen plagten die Testpersonen weniger als in weißer Bürobeleuchtung.

Die richtige Mischung macht es aus

Künstliche und natürliche Lichtquellen müssen so kombiniert werden, dass es zu keiner Blendung und Zwielicht kommt. Darum sollte der Schreibtisch im rechten Winkel zum Fenster stehen. Der Arbeitgeber muss auch Jalousien am Fenster anbringen. Parallel zur Fensterfront sollten sich direkt strahlende Leuchten befinden.

Allerdings kommt kein Büro ohne indirekte Lichtquellen aus. Direktes Licht strahlt nach unten, indirektes Licht gibt einen Teil der Helligkeit nach oben ab. Am Besten als Ergänzung zum Deckenlicht sind dimmbare Steh- und Schreibtischlampen.

Deutsche Firma verlegt Himmel im Büro

In Deutschland wurde jetzt eine Methode entwickelt, wo zwischen einem strahlend blauen Himmel an der Decke und einer grünen Oase an den Wänden nur noch ein Knopfdruck liegt (siehe Bild oben). Marco P. Fernandes, Vertreter der Firma Sky Factory, über die neuartige Lichtinstallation: "Unsere naturgetreuen Himmelskörper wirken sich positiv auf das Betriebsklima und damit auf die Produktivität der Mitarbeiter aus, wie uns unsere Kunden immer wieder begeistert bestätigen. Dabei nehmen wir uns die ursprüngliche Schönheit und Kraft der Natur zum Vorbild."

Eine aktuelle Studie der Texas Tech University aus den USA wies überraschende Wechselwirkungen zwischen authentischen Abbildungen des Himmels und neuralen Aktivierungen im Gehirn nach. Die Produkte der Sky Factory basieren auf Fotos und Digitalfilmen und verbinden die von der Natur inspirierte Ästhetik mit modernster Digitalbildtechnologie. Die patentierten Decken- und Wandfenster lassen sich in der Regel ohne große Schwierigkeiten in Büros integrieren.
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