Eine Spitzhacke, die sich in den Parkett bohrt, ein Mann, der mit dem Roller durch Räume saust, Habsburger als "Klotz am Bein". Die Doku "Das große Museum" lässt uns hinter die Kulissen des Kunsthistorischen Museums blicken. Wie es da zugeht amüsiert, überrascht und macht so richtig Lust, wieder einmal im Haus am Ring vorbeizuschauen.
Eine Spitzhacke, die sich in den Parkett bohrt, ein Mann, der mit dem Roller durch Räume saust, Habsburger als "Klotz am Bein". Die Doku "Das große Museum" lässt uns hinter die Kulissen des Kunsthistorischen Museums blicken. Wie es da zugeht amüsiert, überrascht und macht so richtig Lust, wieder einmal im Haus am Ring vorbeizuschauen.
Das besondere an der Dokumentation, die schon bei der Diagonale startete und ab 5. September in den Kinos läuft: Kein Sprecher erklärt uns die Welt und die Vorgänge im Museum. Stattdessen belauscht man die Mitarbeiter bei Sitzungen, beim Bilder schleppen und beim Restaurieren winzigster Exponate. So sieht man selbst, was sich im Kunsthistorischen Museum tut. Und warum man immer Neues braucht, auch wenn die Kunst Jahrhunderte alt ist.
"Das große Museum"
94 Minuten
Caligari-Preis, Berlinale
Beste Kamera & Bester Schnitt, Diagonale
FILAF d'argent, Kunst- und Kulturfilmfestival Perpignan
Regie: Johannes Holzhausen
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