Viele Jobängste: "Wir finden einen Ausweg"

Das Telefon steht niemals still: Eine Großmutter beschwert sich, dass ihr Enkerl am Arbeitsplatz gemobbt wird. Eine 52-Jährige hat Angst, ihren Job zu verlieren. Viele Angestellte erkundigen sich nach Umschulungen und Weiterbildung. 22.000 Anrufer wandten sich seit Jänner 2009 an die Arbeitnehmer-Hotline des Landes in St. Pölten.

Probleme am Arbeitsplatz, den Job verloren oder Fragen zu Bildungskarenz? Evelin Kössler und ihr Team kennen kein Problem, das nicht behandelt wird. Die Leute wirken nach dem Gespräch ruhiger, weil sie wissen, wir finden gemeinsam einen Ausweg, erklärt sie. Die meisten Anrufe (14.970) betreffen Fragen zur Bildungsförderung, gefolgt von Anliegen zur Pendlerhilfe (2845).

Wir federn viele Dinge ab und sind eine Drehscheibe  zu anderen Einrichtungen, sagt die zuständige Landesrätin Johanna Mikl-Leitner. Arbeitslose Jugendliche werden etwa zu Start Up vermittelt - ein Beschäftigungsprojekt, das Menschen in den Arbeitsmarkt integriert. Die Vermittlungsquote beträgt 70 Prozent. Heuer werden 800 Plätze angeboten und das Angebot wird aufgestockt, sobald es notwendig ist.

Die Hotline verschickt auch Broschüren (14 - was tun?). Info: Tel.: 02742/9005-9555

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