Szene

Viennale 2014: Diese Filme werden gezeigt

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:55

Am 23. Oktober fällt der Startschuss zur 52. Ausgabe der Viennale 2014. Der offizielle Festivaltrailer wurde bereits veröffentlicht, nun steht auch das Programm fest. In der Bildergalerie (siehe oberer Bildrand) finden Sie einen ausführlichen Überblick über die in diesem Jahr gezeigten Spielfilme, Kurzinhalte inklusive.

. In der Bildergalerie (siehe oberer Bildrand) finden Sie einen ausführlichen Überblick über die in diesem Jahr gezeigten Spielfilme.

Wenige Tage vor dem Auftakt der .

. Der US-Regisseur werde seinen neuen Film "Pasolini" am 3. November persönlich in Wien präsentieren - und das am liebsten mit Hauptdarsteller Willem Dafoe im Gepäck. Dessen Agent sträube sich jedoch noch dagegen, der Ausgang ist vorerst ungewiss.

Wegfall des Stadtkinos kostet 4.000 Plätze

Trotz der Verlängerung um einen Tag stehen der Viennale heuer nach dem Wegfall des Stadtkinos insgesamt rund 4.000 Plätze weniger zur Verfügung. Der viel kleinere Pleskow-Saal im neuen Metro Kinokulturhaus kann den Wegfall nicht kompensieren, mit viel weniger Besuchern rechnet Hurch dennoch nicht. Mit großer Sicherheit werde zumindest die Auslastung steigen, diese lag im vergangenen Jahr bei knapp 78 Prozent.

Programmatisch setzt Hurch auf sein altbewährtes Rezept: eine gute Mischung aus bekannten Namen und unbekannten Entdeckungen, dazu viele Dokus - alles in einem ähnlichen Umfang wie in den vergangenen Jahren. Im Gartenbaukino wartet um 23 Uhr eine "intelligente Nachtschiene" mit Genre- und Musikfilmen, am 25./26. Oktober und am 4. November sind zudem die zwei Miniserien "Olive Kitteridge" und "P'tit Quinquin" bei freiem Eintritt zu sehen.

Hoher Frauenanteil

Insgesamt ortet der Festivaldirektor wieder einen stärkeren Hang zum Politischen: "Das Kino hat etwas Seismografisches entwickelt." Überrascht zeigte er sich indes vom hohen Frauenanteil, der ohne selektive Strategie zustande gekommen sei. "Das ist deswegen interessant, da viele Festivals wie etwa Cannes dafür kritisiert wurden, dass sie Filme von Frauen nur aus Alibi-Zwecken programmiert haben."

Die großen Specials und auch die Retrospektive sind allerdings wie meistens Männern gewidmet - wie etwa dem legendären US-Regisseur John Ford. "In dieser Fülle und Dichte das Ford-Oeuvre durchmessen zu können, ist global gesehen sehr selten", sagte Filmmuseums-Direktor Alexander Horwath. In Wien gab es die letzte große Retrospektive zu Ford 1971, eine kleinere Schau war 2004 zu sehen.

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