Niederösterreich

Vier A1-Brücken werden saniert: 80er und Sperren kommen

Bis Oktober werden bei Amstetten vier Brücken über die Westautobahn saniert, es kommt ein Tempolimit von 80 km/h in beide Richtungen.
09.03.2022, 10:16

Bereits ab Montag beginnt die Asfinag mit Vorbereitungsarbeiten für die Instandsetzung von vier Überführungsbrücken auf der Westautobahn zwischen Amstetten Ost und West. Für diese Maßnahmen kommt es zeitweise zur Sperre von Fahrstreifen auf der A1. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die, die A1 überführenden Landesstraßen L6060 und L6054 gesperrt. Die L6054 bleibt bis Ende Juni gesperrt. Die L6060 wird für rund 14 Tage gesperrt. Danach ist sie bis voraussichtlich Ende Juni einstreifig befahrbar.

Ab dem Sommer werden dann auch die überführenden Gemeindestraßen bei Prasdorf und Gumpenberg gesperrt und saniert. Die Umleitungen werden laut Aussendung jeweils vor Ort beschildert. Die Sanierung der beiden Gemeindestraßen wird etwa mit Ende Oktober abgeschlossen sein. Vier Millionen Euro investiert die Asfinag in diese Brückenmodernisierungen.

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Tempolimits während der Bauarbeiten

Ab voraussichtlich Montag, den 21. April wird die dauerhafte Baustelle auf der A 1 eingerichtet. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen. Konkret bedeutet das, dass der Bereich zwischen Amstetten West und Amstetten Ost nur mit 80 km/h befahren werden darf. Die drei Fahrstreifen bleiben zu jeder Zeit aufrecht, werden jedoch verschwenkt und sind schmäler. Im Verlauf der Bauarbeiten wird die Spurführung im Baustellenbereich heuer einige Male umgestellt.

Die Asfinag appelliert, die Temporeduktion unbedingt zu beachten um Unfälle aufgrund der sich ändernden Spurführung zu vermeiden. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2023 setzt die ASFINAG die Brückeninstandsetzungen in diesem A1-Abschnitt fort.

B6 Umfahrung wird weitergebaut

Gebaut wird ab April auch im Bezirk Korneuburg: Die B6-Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf soll der Entlastung der Ortsdurchfahrten von Harmannsdorf-Rückersdorf, Tresdorf, Seebarn und Stetten vom Durchzugsverkehr dienen. Im Vorfeld zur Errichtung der Umfahrung wurde ein Rückhaltebecken für den Donaugraben errichtet, um Hochwasserereignisse zu minimieren. Außerdem wurden im vergangen Jahr bereits vorgezogene Straßen- und Brückenbauarbeiten in der Höhe von 2,7 Millionen Euro ausgeführt.

Landesrat Schleritzko vor Ort bei der Baustelle.
Straßendienst NÖ

„Kürzlich wurden in einer Sitzung der NÖ Landesregierung die nächsten Straßen- und Brückenbauarbeiten im Bauabschnitt 2 der B 6 Umfahrung Harmannsdorf – Rückersdorf in der Höhe von weiteren 2,7 Millionen Euro beschlossen. Dabei handelt es sich um sämtliche Straßen- und Brückenbauarbeiten im Zuge der Überführung der Seebarner Straße. Durch die Errichtung eines Überführungsobjektes mit einer lichten Spannweite von 18,5 m und des Baues von ca. 1 km an Wirtschaftswegen in diesem Bereich wird das Baufeld für die im nächsten Bauabschnitt folgenden Hauptarbeiten freigemacht. Der Baubeginn ist für April geplant, die Arbeiten werden etwa Ende des Jahres abgeschlossen sein“, informierte Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.