Am Dienstag hatten Niederösterreichs Feuerwehren alle Hände voll zu tun - es wurden gleich vier Brände gemeldet. In Ybbsitz geriet eine Werkstatt und in Folge auch ein Wohnhaus in Brand, ein 32-Jähriger erlitt Verbrennungen an den Händen. In Groß-Siegharts ging in einem Kinderzimmer ein Fernseher in Flammen auf. Die betroffene Familie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Am Nachmittag lösten Schweißarbeiten in der Werkstatt in Ybbsitz einen Brand aus. Das Feuer griff von der Garage auch auf die Fassade und den Dachstuhl des Wohnhauses über. Drei Fahrzeuge brannten aus, es enstand erheblicher Sachschaden.
Fünf Feuerwehren mit 109 Mann und 17 Fahrzeugen kämpften gegen den Großbrand. Der 32-jährige Sohn der Familie erlitt Verbrennungen an den Händen, als er mit einem Passanten versuchte, das Feuer einzudämmen.
Feuer im Kinderzimmer
Am frühen Abend brach im Kinderzimmer eines Einfamilienhauses in Groß-Siegharts Feuer aus. Ein auf dem Kleiderkasten abgestellter Fernseher war in Brand geraten. Die Familie bemerkte die Flammen durch den ausgelösten Stromausfall und bekämpfte diese mit Hilfe eines Handfeuerlöschers. Das Ehepaar und der 13-jährige Sohn wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Landesklinikum Waidhofen gebracht.
Hausbesitzer kam mit Atemproblemen ins Spital
In Bad Deutsch Altenburg kam es vermutlich durch Umbauarbeiten zu einem Kellerbrand. Der 82-jährige Hausbesitzer, der versucht hatte, das Feuer zu löschen, wurde aufgrund leichter Atemprobleme ins Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.
Im Keller eines Einfamilienhauses in Hohenau an der March entstand ein Feuer, nachdem die 47-jährige Hausbesitzerin in der Wirtschaftsküche das Mittagessen zubereitet hatte. Der Frau gelang es, die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Der Sachschaden sei beträchtlich, überdies wurden die übrigen Räume des Hauses durch Ruß und Rauch in Mitleidenschaft gezogen.