Morsche Fußböden, windschiefe Geländer, einsturzgefährdete Dachkonstruktionen in frei zugänglichen Bereichen: Nach einem anonymen Hinweis führten Magistrat und auch Finanzpolizei am Mittwoch eine Razzia auf der Copa Cagrana durch.
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Fazit: Vier Hütten wurden von der Baupolizei beanstandet und abgesperrt. Die betroffenen Lokale gehören Generalpächter Norbert Weber, mit dem die Stadt seit Jahren im gerichtlichen Clinch liegt. Die Gemeinde hatte auf Räumung geklagt, der Prozess geht demnächst weiter.
Weber nimmt die Situation gelassen. Er würde die Schäden in den nächsten Wochen beheben, wenn ein Bescheid der Baupolizei bei ihm eingelangt ist, sagte er am Telefon gegenüber „Wien heute“. Laut Weber sind das Hochwasser im Vorjahr und der Brand im Dezember für diese Schäden verantwortlich. Er habe aber nach der Überschwemmung den Zustand seiner Lokale prüfen lassen, es sei alles in Ordnung. Er fühle sich von der Stadt Wien provoziert und meint, dass es jedes Jahr besonders vor Saisonbeginn nur darum ginge, ihn von der Copa Cagrana wegzubekommen.
Bis zum Start der Saison sind es noch eineinhalb Monate. Zeit genug, um die Schäden zu beseitigen, was Weber auch ankündigt zu tun.