Vinothek eingestürzt: 7.000 Flaschen verschüttet

Direktor Rudolf Reisenberger vor der eingestürzten Kellerröhre
Direktor Rudolf Reisenberger vor der eingestürzten KellerröhreBild: LFS Hollabrunn
Die Vinothek der LFS Hollabrunn ist nicht mehr: Weil ein Wasserhahn am Nachbargrund nicht abgedreht worden war, brach die Kellerröhre ein.

7.000 kostbare Weinflaschen – die älteste aus dem Jahr 1945 – liegen derzeit unter Unmengen an Erde und Schutt begraben. Am Nachbargrundstück der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn wurde vergessen, einen Wasserhahn abzudrehen, rund 50 Kubikmeter flossen in das Erdreich und weichten es so stark auf, dass die darunter unterirdisch verlaufende Kellerröhre der schulischen Vinothek einstürzte.

Flaschen haben Wert von 200.000 Euro

Statiker analysieren derzeit, wie man den wertvollen Rebensaft doch noch retten könnte, denn: Die 7.000 Flaschen haben einen Wert von rund 200.000 Euro.

"Ein Teil ist sicher kaputt, beim Rest wissen wir noch nicht einmal, ob wir ihn überhaupt bergen können", so der Schuldirektor, Rudolf Reisenberger, zerknirscht.

Der Gesamtschaden – auch drei Tanks wurden zerstört – wird laut "NÖN" auf rund 500.000 Euro geschätzt.



(wes)

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