Virologe hat dramatische Corona-Aussicht für Österreich

Franz Allerberger
Franz AllerbergerHelmut Graf
Franz Allerberger hält bis zu 4.000 Corona-Neuinfektionen täglich im Winter für möglich. Einen Lockdown lehnt er dennoch ab.

Die Zahlen der letzten Tage lassen nichts Gutes erwarten. Neue Rekordwerte bei den Neuansteckungen mit Covid-19 wurden in Österreich in den vergangenen Tagen verzeichnet, wobei die Zahl stets über der Tausender-Marke lag. Bundeskanzler Sebastian Kurz warnt. Die Neuinfektionen haben laut dem Regierungschef ein "sehr besorgniserregendes Ausmaß" erreicht, weswegen er nun schärfere Maßnahmen fordert.

Harter Corona-Winter steht bevor

Sein ehemaliger Berater, der Leiter der Abteilung Öffentliche Gesundheit bei der staatlichen Gesundheitsagentur AGES, Franz Allerberger hat für den Winter keine guten Prognosen im Hinblick auf die Entwicklung der Corona-Zahlen.

Dass die im November und Dezember verzeichneten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden neue Rekordwerte von 3.000 bis 4.000 erreichen können, sieht er als wahrscheinlich an. Einen Lockdown begrüßt er dennoch nicht.

Schon vor einem Monat zeigte sich Allerberger überzeugt davon, dass man lernen muss, mit dem CoV-Virus zu leben. Denn, so betonte er: "Die Hoffnung, dass wir das Virus mit strengen Maßnahmen ausrotten können, können wir abhaken."

Er wies im September darauf hin, dass SARS-CoV-2 sich künftig zu den anderen Winterinfektionen "dazugesellen" werde. "Darauf muss man sich einstellen."

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