Virus-Gefahr, aber Einkaufs-Schlacht mit bloßen Händ...

Die Corona-Gefahr in Österreich und der Hauptstadt ist nach wie vor nicht gebannt. Alleine am Wochenende gab es in Wien 110 Anzeigen – wegen groben Verstößen in kleinen Mini-Supermärkten.

Während Richard Lugner in der Corona-Krise zum gefühlt tausendsten Mal die Sonntagsöffnung in Österreich ventilieren möchte, platzte nun die Meldung über illegal betriebene Mini-Supermärkte in Wien. Die "Kronen Zeitung" berichtete am Dienstag über eine Razzia am vergangenen Wochenende.

Illegal geöffnet

"Einige Lebensmittelbetriebe versuchten, einen wirtschaftlichen Vorteil durch Öffnung der Geschäftslokale zu erzielen", zitiert die "Krone" die Gruppe der Sofortmaßnahmen der Stadt Wien.

Am vergangenen Wochenende schwärmten zwölf Mitarbeiter der Gruppe Sofortmaßnahmen zusammen mit dem Wiener Marktamt aus und kontrollierten 54 Betriebe auf Herz und Nieren. Erschütterndes Fazit: 50 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Öffnungszeitgesetz, drei wurden überhaupt gleich illegal betrieben und wurden von Amts wegen umgehend geschlossen.

110 Anzeigen wurden gelegt

Insgesamt wurden 110 Anzeigen gelegt. Hintergrund: völlige Corona-Ignoranz! "Fehlender Mund-Nasenschutz bei Kunden und Angestellten", schildert Walter Hillerer, Leiter des Einsatzteams. Hygienetechnisch besonders bedenklich: Brot, das mit bloßen Händen – ohne Zange oder Schutzhandschuh – aus den Verkaufsregalen genommen wurde.

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