FritzBox-Nutzer mit einem Mietgerät von Vodafone kennen das Problem: Während Käufer von Routern im Handel neue Firmware sofort erhalten, müssen Mieter oft wochenlang warten. Manchmal sogar monatelang oder jahrelang.
Doch jetzt hat Vodafone still und leise eine wichtige Änderung vorgenommen. Ohne große Ankündigung können Mieter die Firmware nun selbst aktualisieren. Eine Bedingung gibt es allerdings: Auf dem Router muss bereits FritzOS 8.25 installiert sein.
Wie inside-digital.de berichtet, ist damit auch die Installation von Labor-Versionen möglich. Das sind Vorabversionen mit neuen Funktionen, die aber auch Fehler enthalten können.
Bei einer gekauften FritzBox erfolgt die Nutzung von Beta-Software auf eigenes Risiko. Bei Mietgeräten ist allerdings unklar, wie Vodafone reagiert, wenn eine Testversion den Router lahmlegt. Auch die Telefonie-Funktion könnte mit Labor-Firmware Probleme machen. Wer Internet und Festnetz zuverlässig braucht, sollte davon die Finger lassen.
Im Vodafone-Forum berichten manche Nutzer, dass die Update-Funktion nach dem Wechsel auf FritzOS 8.26 wieder verschwunden sei. Andere widersprechen: Durch einen Klick auf die Versionsnummer sei die Funktion weiterhin erreichbar.
Auch wenn noch nicht alles einwandfrei läuft: Dass Vodafone die Firmware-Updates für Miet-Boxen freigegeben hat, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Zeiten des monatelangen Wartens auf neue Features sind damit vorbei.