Der Tiergarten Schönbrunn rüstet sich gegen die Vogelgrippe. Vor allem jene Zoo-Bewohner, die dem "Besuch" durch Wildvögeln ausgesetzt sind, müssen geschützt werden. Desinfektionsmatten am Eingang zu den Häusern sorgen dafür, dass der Virus nicht eingeschleppt wird.
Der Tiergarten Schönbrunn rüstet sich gegen die Vogelgrippe. Vor allem jene Zoo-Bewohner, die dem "Besuch" durch Wildvögeln ausgesetzt sind, müssen geschützt werden. Desinfektionsmatten am Eingang zu den Häusern sorgen dafür, dass der Virus nicht eingeschleppt wird.
Die Vogelgrippe ist keine akute Gefahr für die Vögel in Schönbrunn, es wird jedoch vorgesorgt. Da der Großteil der Vögel in Volieren lebt, haben sie ohnehin keinen Kontakt zu Wildvögeln und sind somit geschützt. Desinfektionsmatten vor den Eingängen des Vogelhauses, Regenwaldhauses und Wüstenhauses sorgen dafür, dass der H5N8-Virus nicht eingeschleppt wird.
Komplett abgeschottet werden muss der Waldrapp, die Voliere ist derzeit geschlossen. Auch die Hühner bleiben vorerst im Stall.
Für die Flamingos ist die Zeit im Winterquartier einfach etwas früher als sonst angebrochen. Besucher können sie dort trotzdem sehen. Das Problemkind ist jedoch der Krauskopfpelikan.
Schutzzelt
"Da unsere Pelikane das ganze Jahr über im Freien leben, haben sie kein geeignetes Winterquartier, in das wir sie nun bringen könnten. Deshalb haben wir ein großes Zelt errichten lassen, in dem die Tiere vor Wildvögeln geschützt sind", erklärt Zootierarzt Thomas Voracek.