Volksschulklasse mit fast 90 Prozent Ausländeranteil

Bild: Heute/Czastka

Kein Kinderspiel war der Schulstart für eine Mutter in St. Pölten: Ihr Sohn ist nur einer von drei Österreichern bei den Taferlklasslern gewesen. Der Wechsel in eine andere Klasse scheiterte.

In der Grillparzer Volksschule II in St. Pölten sitzen 15 Kids aus Syrien, Afghanistan und Russland mit drei österreichischen Kindern in einer Klasse. "Wie soll mein Sohn Lernfortschritte machen, wenn der Großteil der anderen kaum Deutsch versteht?", fragt sich eine verzweifelte Mutter (32).

Sie hat ihren Sohn nun in einer Privatschule angemeldet. Ihre Kritik: Ausländische und einheimische Kinder müssten besser durchmischt werden. Der hohe Ausländeranteil hat offenbar damit zu tun, dass die Vorschulklasse nicht genehmigt wurde. "Die Einteilung erfolgt in den Direktionen und da wird die angegebene Wunschschule der Eltern berücksichtigt", so Schulamtsleiter Andreas Schmidt.

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