Volkstheater wird um 27,5 Mio. Euro generalsaniert

Ab nächstem Jahr wird das Wiener Volkstheater runderneuert. Kosten: 27,5 Mio. Euro. Die Öffentliche Hand beteiligt sich mit satten 24 Mio. Euro.

Ab Mai 2018 wird das Volkstheater generalsaniert. Ziel soll neben der "Erhaltung der historischen Bausubstanz die Steigerung des Zuschauerkomforts" sein, um das Haus attraktiver zu machen.

Stadt und Bundeskanzleramt teilen sich Kosten

"Wie heißt es so schön: Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten – ich freue mich, dass wir im Rahmen der Infrastrukturoffensive der Bundesregierung die Generalsanierung des Volkstheaters in Angriff nehmen. Mit 12 Millionen Euro beteiligen wir uns an der Modernisierung dieser wichtigen Theaterbühne Österreichs. Die Spielstätte war von Beginn an modern: Franz Thonets Theater-Klapp-Fauteuil für das Volkstheater wurde zu einem wahren Exportschlager. Mit der Rundumerneuerung des Volkstheaters knüpfen wir an diese Tradition an", so Kulturminister Thomas Drozda im Rahmen eines Medientermins im Volkstheater.

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zur Generalsanierung: "Mit der Sanierung des Volkstheaters wird Tradition erhalten und gleichzeitig Neues ermöglicht. Die geschichtsträchtige Bühne an der Zweierlinie steht unter Denkmalschutz und muss daher auch besonders sorgsam renoviert werden. Gleichzeitig wird das Haus für einen zeitgemäßen Spielbetrieb und mehr Publikumskomfort fit gemacht. Damit erfüllt das Projekt zwei wichtige Ziele, die Wien mit der Infrastrukturinitiative erreichen will."

Bauphase geht nächstes Jahr los

Die Sanierung erfolgt in einer einzigen Bauphase von Mai bis Oktober 2018. Während das Volkstheater während dieser Dauer zur Großbaustelle wird, geht der Spielbetrieb im Volx/Margareten, den Bezirken sowie in der Ausweichspielstätte Odeon normal weiter. Das Odeon in der Taborstraße wird während der Umbauphase zur wichtigsten Adresse des Volkstheaters. Die Neueröffnung des "neuen" Volkstheaters ist für Oktober 2018 geplant.

Die Gesamtkosten der Generalsanierung belaufen sich auf 27,5 Millionen Euro. Das Bundeskanzleramt und die Stadt Wien unterstützen das Projekt mit jeweils 12 Millionen Euro. (dm)

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