Österreich

Völlig fertig: Lkw-Lenker schlief bei Kontrolle weg

Heute Redaktion
14.09.2021, 00:27

Auf der A9 stoppte die Polizei einen total übermüdeten Lkw-Fahrer. Der Mann war so kaputt, dass er während der Kontrolle gleich mehrmals einschlief.

Steirische Polizisten haben am frühen Dienstagmorgen auf der A9 Pyhrnautobahn die lebensgefährliche Fahrt eines Lkw-Lenkers gestoppt.

Weil der Truck gegen 7 Uhr früh in Schlangenlinien über die Autobahn fuhr, schritten die Beamten ein und zwangen den Fahrer stehen zu bleiben. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus – der 37-jähriger kroatischer Staatsbürger war nicht, wie erst vermutet, sturzbetrunken, sondern schlicht am Ende seiner Kräfte. Der Kroate schlief sogar während der Amtshandlung mehrfach ein.

Der Lkw-Lenker war mit seinem Kühlsattelzug ganze 18 Stunden ohne Pause auf Achse! Und: In den letzten 25 Stunden hatte der Mann nur ein einziges Mal für eine dreistündige Pause angehalten. Die übrige Zeit war er beim Be- und Entladen des Lkws eingespannt.

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1.225 Kilometer an einem Tag

So konnte er die unglaubliche Entfernung von 1.225 Kilometer überhaupt erst zurücklegen. Für die ähnlich weite Strecke Wien-Paris muss man nach Berechnungen eines Navigationssytems mit mindestens zwölf Stunden Fahrzeit rechnen.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, war der Kroate zuvor in Deutschland und den Niederlanden unterwegs und soll gerade auf dem Weg in sein Heimatland gewesen sein.

Der 37-Jährige muss sich jetzt erstmal nach einer Mitfahrgelegenheit umsehen. Er wurde wegen seines "außergewöhnlichen Ermüdungszustandes" angezeigt und ihm der Führerschein abgenommen.



(rcp)