Österreich

Von Baby geschlucktes Kokain gehörte dem Vater

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:04

Nachdem am Dienstag vor einer Woche ein Baby mit Krämpfen in die Innsbrucker Klinik eingeliefert wurde, stellte sich der Vorfall als eine Überdosis Kokain heraus. Die Eltern schwiegen lange zum Sachverhalt, nun ist aber klar: Das Kokain gehörte dem Vater des zehn Monate alten Buben. Er wird angezeigt, das Baby bleibt bei einer Ersatzfamilie untergebracht.

Der Vater gab gegenüber der Polizei an, dass ihm die Droge gehörte und sie ihm beim Spielen mit dem Kind aus der Tasche gefallen sein dürfte. Das Baby habe daraufhin das Pulver, etwa ein halbes Gramm, geschluckt. Als das Kind krampfte, alarmierte die Mutter die Rettung und gab sofort an, dass das Baby ein weißes Pulver geschluckt haben könnte. Woher das Kokain kam, darüber herrschte aber lange Schweigen.

Mittlerweile hat auch die Mutter zugegeben, dass das Kokain dem Vater gehört habe. Dieser erklärte, er habe das Kokain für den Eigenbedarf gebraucht. Der Mann wird angezeigt. Das Baby, das nach einer Nacht wieder gesund aus dem Spital entlassen wurde, wurde bei einer Ersatzfamilie untergebracht. Dort bleibt es vorerst, die Mutter stimmte der Unterbringung zu, so das Jugendamt.

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