Wichtiges Aufatmen nach den hässlichen Bildern aus dem Mountainbike-Rennen, die sogar Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron als Fan am Sonntag den Atem raubten. Loana Lecomte dürfte es nicht so schlimm erwischt haben, wie zunächst befürchtet!
Die französische Mountainbikerin kam im Olympiarennen auf dem Weg zu einer Medaille schwer zu Sturz und verlor das Bewusstsein. Bei der Fahrt über große Steinbrocken verlor die junge Athletin die Kontrolle über ihr Bike, schlug hart auf dem Boden auf, wurde dann von ihrem Rad am Hinterkopf getroffen.
Lecomte lag bewusstlos auf der Strecke und musste mit einer Trage ins Spital abtransportiert werden. Jetzt gibt es leichte Entwarnung: Die 24-Jährige erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung am Kiefer – allerdings wohl keinen Bruch. Angesichts des brutalen Crashs ist die Vize-Weltmeisterin damit noch relativ glimpflich davongekommen.
So konnte sich ihre Teamkollegin etwas befreiter über ihren fulminanten Ritt zu Gold freuen. Pauline Ferrand-Prévot dominierte das Mountainbike-Rennen der Heimspiele von Paris schier nach Belieben, raste über Stock und Stein zum ersten französischen Olympiasieg bei den Spielen 2024.
Österreich ging leider trotz des lange Zeit starken Rennens von der Tirolerin Laura Stigger leer aus. Zum Zeitpunkt des Lecomte-Sturzes war auch Stigger noch voll auf Medaillen-Kurs, fuhr unmittelbar vor der Französin, als diese wenige Meter dahinter aus dem Rennen ausschied.
Stigger ging in den letzten zwei Runden der Saft aus. Sie fuhr mit Platz sechs das beste heimische Mountainbike-Ergebnis der Olympiageschichte ein. Die Medaillenränge verpasste sie am Ende aber doch recht deutlich.