Würstelstand-Mitarbeiter Wolfgang H. reicht's! Mehrfach wies er auf das Dealer-Problem bei der U6-Station hin. Nun wurde er von acht Männern aus der Szene verprügelt.
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Als Mitarbeiter des Würstelstands bei der U6-Station Gumpendorfer Straße wird Wolfgang H. regelmäßig Zeuge von Drogendeals. Vergangene Woche alarmierte er wieder einmal die Polizei. Ein Fehler: "Zwei Tage später haben mich der Dealer und sieben Komplizen verprügelt und mit Messern bedroht", so H.
Fazit: Gesichts- und Halsverletzungen, Wirbelsäule angeknackst. Beim Würstelstand sollen sogar Morddrohungen eingegangen sein. "Es ist eine Katastrophe! Die machen, was sie wollen in und um die U-Bahn-Station. Und die zuständigen Stellen leugnen das Problem seit Monaten", ist H. fassungslos. "Es passiert nichts. Ich lasse mir das nicht mehr gefallen!"
Er will nun Klage gegen die Stadt erheben. "Hier muss gehandelt werden, die Stadt ist in der Verantwortung", so Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus. Dieser Fall zeige, dass eine eigene U-Bahn- Polizei mit 300 Planstellen unbedingt notwendig sei.