Für den Raubmord an der reichen Witwe Maria E. (85) bekam Putzfrau Gabi Schöner (41) Donnerstag 20 Jahre Haft. Die Angeklagte wollte die Tat ihrem Ex anlasten. Der sagt: "Ich ging durch die Hölle."
. Die Angeklagte wollte die Tat ihrem Ex anlasten. Der sagt: "Ich ging durch die Hölle."
20 Stunden saß Robert Hacker vergangenen Juli in einer Zelle, aus heiterem Himmel plötzlich unter Raubmord-Verdacht: "Ich war fassungslos, konnte keinen Bissen essen. Neben der Angst quälte mich der Gedanke, was meine Töchter aus erster Ehe jetzt von ihrem Papa halten. Es war die Hölle." Noch Donnerstag vorm Gerichtssaal schüttelt der Wiener (45) den Kopf: "Ich hätte das der Gabi nie zugetraut." Nicht den Raubmord. Auch nicht die Verleumdung: Nach Geständnissen in Haft schob die frühere Lebensgefährtin die Tat auf einmal ihm zu.
Heute glaubt er: "Aus Rache, weil ich sie verlassen habe. Ihre Eifersucht war unerträglich." Zum Zeitpunkt der Tat aber war er mit Gabi noch liiert: "Ich habe ihr nichts angemerkt. Zum Glück zeigte sie mir auch nie eines der erbeuteten Goldstücke. Sonst wäre meine DNA drauf." Ein festes Alibi durch seinen Job befreite Hacker vom entsetzlichen Verdacht. Vor Gericht sah ihn Gabi nicht an. "Und ich will sie nur noch vergessen", knurrt er. Die Hölle ist noch nicht kalt.