Stelzer in Brüssel: Flug-Chaos und "Katastrophen"

Zwei Tage lang ist die oö. Delegation rund um LH Thomas Stelzer in Brüssel unterwegs.
Zwei Tage lang ist die oö. Delegation rund um LH Thomas Stelzer in Brüssel unterwegs.Bild: Kein Anbieter/Claudia Ruzmarinovic
LH Thomas Stelzer zwei Tage lang zu Gast in der belgischen Landeshauptstadt. Mit dabei eine oö. Journalisten-Delegation. Und natürlich die "Heute"-Redaktion. Hier der Bericht.
Die Brüssel-Reise von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) begann mit einem Flug-Chaos. Eigentlich hätten er und die oö. Delegation Mittwoch gegen halb zehn am Flughafen in Belgien ankommen, dann gleich Termine wahrnehmen sollen.

Doch es kam alles anders.

Die Reise, die eigentlich von Linz aus über Frankfurt und von dort aus dann nach Brüssel hätte gehen sollen, musste umgeplant werden.

CommentCreated with Sketch.2 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Denn: Der Flug nach Frankfurt wurde gecancelt. Die Maschine, die von Linz nach Frankfurt hätte fliegen sollen, fiel aus. "Technisches Gebrechen" wurde den nachfragenden Journalisten mitgeteilt.

Also ging's vom Flughafen Hörsching aus mit einem anderen Flieger nach Düsseldorf, von dort nach Frankfurt und dann weiter nach Brüssel. Drei Maschinen später, Ankunftszeit in der belgischen Landeshauptstadt: 12.22 Uhr.

Das für den Vormittag geplante Programm – der Besuch von Eurofer (Wirtschaftsverband der europäischen Eisen- und Stahlindustrie) – fiel damit aus. Jedenfalls für uns Journalisten.

Der Landeshauptmann war zuvor von Wien aus nach Brüssel geflogen, damit zumindest er die Termine noch wahrnehmen konnte.

Stelzer und Katastrophenüberwachung

Nach einem kurzen Mittagessen ging's dann aber auch für uns endlich los. Der erste Termin: Das Center für Europäische Katastrophenschutzhilfe und humanitäre Hilfsoperationen (ERCC). Hier werden Hilfsmaßnahmen aus verschiedenen (EU)-Staaten für von Katastrophen betroffene Länder koordiniert. Wie z.B im Fall von Waldbränden, Erdbeben oder auch Ebola-Epidemien.

Von Brüssel aus werden dort aber auch über Frühwarnsysteme Wälder und hochwassergefährdete Gebiete überwacht. Meteorologische Brandgefahrenkarten sollen Katastrophen rechtzeitig anzeigen. Stelzer ließ sich von Direktor Johannes Luchner (ein Tiroler) alles genauestens erklären.

Hier das Video dazu:

LH Stelzer in Brüssel
LH Stelzer in Brüssel


Botschafter-Gespräche und Sommerempfang

Danach folgten für den Landeshauptmann Gespräche mit Botschafter Nikolaus Marschik und EU-Kommissarin Corina Cretu (Rumänien).

Den Tagesabschluss machte der Sommerempfang der Oberösterreicher. Unter den prominenten Gästen aus OÖ u.a.: Willi Molterer (Direktor europäischer Investitionsfond), Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker und Ulrike Rabmer-Koller (Wirtschaftskammer).

Am heutigen Donnerstag geht's für die Delegation dann nach Antwerpen. Dort trifft Stelzer auf Honorarkonsul Edwin Moehlig und den Vizebürgermeister von Antwerpen, Koen Kennis. Anschließend sind eine Hafenrundfahrt und eine Stadtführung geplant.

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(cru)

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