Das hätte in einem echten Drama enden können. Im Weißenbachtal (Bez. Vöcklabruck) wurde eine Familie mit zwei kleinen Kindern beim Zelten vom Hochwasser überrascht. Das Wasser spülte das Zelt mit - die Wasserrettung konnte alle rechtzeitig befreien.
Das hätte in einem echten Drama enden können. Im Weißenbachtal (Bez. Vöcklabruck) wurde eine Familie mit zwei kleinen Kindern beim Zelten vom Hochwasser überrascht. Das Wasser spülte das Zelt mit – die Wasserrettung konnte alle rechtzeitig befreien.
Nach einer ausgiebigen Wanderung übernachtete eine Familie in der Nacht auf Dienstag im Weißenbachtal (Bez. Vöcklabruck). Zusammen mit ihren beiden Kindern (3, 4) und ihrem Vater (60) stellte eine junge Mutter (28) einige Meter vom knöcheltiefen Bach das Zelt auf.
Doch der gemütliche Ausflug endete beinahe in der Katastrophe. Denn als die Familie in den frühen Morgenstunden aufwachte, traute sie ihren Augen nicht. Nach einem heftigen Unwetter stand das Zelt bereits im Wasser. "Durch die starken Regenfälle ist der Bach fast einen Meter angestiegen", beschreibt Gerald Berger von der österreichischen Wasserrettung die brenzlige Situation.
Zelt vom Wasser mitgerissen
Die Familie konnte das Zelt rechtzeitig verlassen, bevor es vom Wasser mitgerissen wurde. Sie wurde jedoch im Tal eingeschlossen. Durch den steigenden Wasserspiegel und die damit verbundene reißende Strömung wurde der Weg zur Straße abgeschnitten. Der Großvater verständigte die Einsatzkräfte.
Berger: "Aufgrund der Strömung konnten wir die Familie nicht mit dem Schlauchboot retten. Das wäre für die Kinder zu riskant gewesen." Als Alternative wurde jedoch kurz danach ein Umweg über eine Forststraße gefunden. Nach rund einer Stunde waren die vier Hochwasser-Opfer in Sicherheit. Es blieben alle unverletzt. Lediglich die Kinder waren leicht unterkühlt.
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