Wien

Von Pkw erfasst! Familie schenkt Welpe zweites Leben

Schwer verletzt, verängstigt – so wurde der Welpe am Straßenrand in Wien gefunden. Jetzt lebt "Serrano" bei seiner neuen Familie in NÖ auf.

Claus Kramsl
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Bei Familie Loyen fand der Mastif-Mischling nun ein liebevolles Zuhause. Luca (12), Lia (3) und "Serrano" sind ein Herz und eine Seele.
Bei Familie Loyen fand der Mastif-Mischling nun ein liebevolles Zuhause. Luca (12), Lia (3) und "Serrano" sind ein Herz und eine Seele.
Josef Christelli

Mit Blaulicht ging es für den jungen Mastif-Mix Mitte Juni auf die Veterinärmedizinische Universität. Er dürfte von einem Auto erfasst und vom Unfalllenker einfach liegengelassen worden sein. Der Schenkelhals seines linken Hinterlaufs war gebrochen. "Serrano" wurde sofort operiert, erholte sich dann im TierQuarTier (Donaustadt) von dem schweren Eingriff.

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    Bei Familie Loyen fand der Mastif-Mischling "Serrano" nun ein liebevolles Zuhause. Im Bild: Luca (12), Lisa (3) und Mama Jennifer (30)
    Bei Familie Loyen fand der Mastif-Mischling "Serrano" nun ein liebevolles Zuhause. Im Bild: Luca (12), Lisa (3) und Mama Jennifer (30)
    Josef Christelli

    "Es war Liebe auf den ersten Blick"

    Dort verliebte sich Jennifer Loyen (30) in den kleinen Kämpfer – und nahm ihn mit nach Hause. "Es war Liebe auf den ersten Blick", so die zweifache Mama und erfahrene Hundehalterin zu "Heute". Ein Glück, denn in Wien ist "Serrano" ein Listenhund und damit schwer vermittelbar, da ein Hundeführschein zwingend vorgeschrieben ist. In Niederösterreich zählen Mastifs nicht zu den "Kampfhunden". Den Hundeführschein will Jennifer Loyen nun aber trotzdem machen: "Vielleicht machen wir als Familie ja mal einen Ausflug nach Wien."

    Garten musste für den verletzten Welpen adaptiert werden

    Apropos Familie: "Meine Kinder und ,Serrano’ sind ein Herz und eine Seele, er schläft sogar bei Luca im Bett", so Mama Jennifer, die für den Welpen ihren 2.000 Quadratmeter großen Garten etwas umbaute: "Wegen der OP darf ,Serrano’ noch nicht laufen. Wir haben ihm mit Zäunen einen kleinen Bereich abgegrenzt, bis er wieder fit ist."