Acht Monate nach seiner Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump ist der wegen Drogenhandels verurteilte honduranische Ex-Staatschef Juan Orlando Hernandez in seine Heimat zurückgekehrt.
Der 57-Jährige landete am Sonntag (26. Juli) an Bord eines Privatjets am Flughafen Palmerola, wo ihn seine Familie und Dutzende Anhänger empfingen.
Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, war der rechtsgerichtete Ex-Präsident, der Honduras von 2014 bis 2022 regierte, im Jahr 2024 von einem New Yorker Gericht zu 45 Jahren Haft verurteilt worden.
Dem Politiker wurde vorgeworfen, den Schmuggel von überwiegend aus Kolumbien und Venezuela stammendem Kokain über das mittelamerikanische Honduras in die USA ermöglicht zu haben. Kurz nach Ende seiner Amtszeit 2022 wurde er an die USA ausgeliefert.
Trump begnadigte Hernandez jedoch im November des Vorjahres. Im Dezember wurde er aus dem Gefängnis entlassen.
Doch auch daheim hat der Ex-Präsident Probleme mit der Justiz: Ihm wird vorgeworfen, für seinen Präsidentschaftswahlkampf 2013 zwei Millionen Dollar an öffentlichen Geldern veruntreut zu haben. Am 3. August soll er vor Gericht erscheinen.