So einen Unfall zu überleben, grenzt an ein Wunder: Ein Bursch (17) war Sonntagfrüh bei der Suche nach seinem Handy in Grein (Bez. Perg) auf die Gleise der Donauuferbahn gestolpert - und dort eingeschlafen. Trotz Vollbremsung wurde sein Körper von einer Zuggarnitur erfasst! Die gute Nachricht: Philipp S. wird den Unfall überleben.
Sturzbetrunken war der Steinmetzlehrling (17) Sonntagfrüh nach einer durchzechten Nacht nach Hause gewandert, legte sich in sein Bett. Plötzlich dürfte ihm aber eingefallen sein, dass er am Heimweg sein Handy verloren hatte. Er stand wieder auf, suchte den Heimweg noch einmal ab.
Als er in Grein über die Gleise der Donauuferbahn ging, stolperte er, fiel hin. Fatal: Er ist auf die Schienen gefallen, blieb dort liegen und schlief ein, berichtet ein Polizist.
Um 5.35 Uhr früh dann die verhängnisvolle Situation: Ein ÖBB-Triebwagen, der eben vom Bahnhof Grein-Stadt ausgefahren war, passierte die Stelle, auf der der Betrunkene lag. Weils schon hell war, hat ihn der Lokführer zum Glück gesehen und sofort eine Notbremsung eingeleitet, sagt der Beamte. Dennoch fuhr die Lok über den Körper, erfasste den linken Fuß. Wie durch ein Wunder wurde S. nicht gänzlich überrollt. Die Feuerwehr konnte die Lok anheben, das Opfer befreien. Laut Linzer Ärzten wird Philipp seinen Fuß sogar behalten können!