Lindsey Vonn gewann in ihrer Karriere Olympiagold, wurde Doppel-Weltmeisterin und holte 82 Weltcup-Siege. Acht Mal eroberte die US-Amerikanerin die Abfahrts-Kugel.
Lange träumte die Speed-Queen davon, ein Rennen bei den Herren bestreiten zu dürfen – und zwar in Kitzbühel. Doch die FIS-Regularien schoben der Umsetzung der Idee einen Riegel vor.
Für Vonn, die 2019 ihre Karriere beendete, aus doppelter Sicht bitter. Denn wie der amtierende FIS-Präsident Johan Eliasch in der "Krone" verrät, hätte der Topstar den "Jackpot" knacken können. "Als ich noch HEAD-Chef war, habe ich Lindsey eine Klausel in den Vertrag geschrieben. Sie hätte zehn Millionen Dollar Bonus kassiert, wenn sie die Hahnenkamm-Abfahrt gewonnen hätte. Leider ist es nie dazu gekommen."
Vonn erfüllte sich heuer zumindest den Kindheitstraum, die präparierte Streif runterzufahren – und zwar bei Flutlicht. Eine einmalige Aktion? "Wieso soll es in Zukunft keine Nachtrennen auf der Streif geben?", fragt Eliasch.