Am Dienstag kam es am Rande des Test-Länderspiels zwischen Österreich und Serbien erneut zu strengen Kontrollen von unbefugten Fanartikel-Verkäufen. Die Beschwerden darüber häuften sich in letzter Zeit. In Zusammenarbeit zwischen der Gruppe Sofortmaßnahmen, der Polizei und des Marktamtes (MA 59) konnten rund 1.000 illegale Fanartikel beschlagnahmt werden.
Neben den beschlagnahmten Artikeln wurden von der Polizei 25 Identitätsfeststellungen durchgeführt. Insgesamt 11 Personen wurden wegen Verstößen gegen die Straßenverkaufs- und Hausierverordnung sowie wegen unbefugter Gewerbeausübung angezeigt. Auch hat es Anzeigen nach der Straßenverkehrsordnung gegeben.
Die Kontrollen sollen künftig fortgeführt werden, da man daran arbeite, die möglichen Hintermänner der "Fanartikel-Mafia" ausfindig zu machen, erklärt Walter Hillerer, Leiter der Grippe Sofortmaßnahmen. Derzeit gebe es noch keine verdächtigen Personen. "Unser Ziel ist es, diese mafiösen Strukturen durch weitere Kontrollen aufzudecken und zu zerschlagen".