Wie mehrere russische Medien am Samstagabend übereinstimmend berichteten, ist Alexander Petrow, Vater des einstigen Formel-1-Pilots, am Samstag ermordet worden.
Witali, der beim Grand Prix von Portugal am Sonntag als Rennkommissar tätig sein hätte sollen, wurde von seinen Aufgaben entbunden, reiste sofort nach Russland. Seinen Platz übernimmt der portugiesische Ex-Pilot Bruno Correia.
Petrow senior war Geschäftsmann, hatte sich in der Verwaltung seiner Heimatstadt Wiborg auch politisch engagiert. Er wurde 61 Jahre alt.
Die Bestellung Petrows zum Steward hatte vor dem Rennwochenende für Unmut bei Lewis Hamilton gesorgt, hatte sich der russische Ex-Pilot zuletzt doch abfällig über das Engagement des Briten für die "Black Lives Matter"-Bewegung geäußert.