Für Republikaner

Vor Kongresswahlen – Musk plant neue Finanzspritze

Elon Musk will erneut mit seiner Organisation America PAC die Republikaner bei den US-Kongresswahlen finanziell unterstützen.
Newsdesk Heute
30.07.2026, 18:11
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Der Hightech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, will laut einem Medienbericht wieder Geld für die Republikaner von Präsident Donald Trump locker machen. Die Plattform "Axios" berichtet, dass er vor den Kongresswahlen in gut drei Monaten seine Organisation America PAC wiederbelebt hat. Im Präsidentschaftswahlkampf 2024 hat er über America PAC mehr als 260 Millionen Dollar (fast 230 Millionen Euro) in Wahlwerbung für Trump gesteckt.

Wie viel Musk diesmal springen lässt, weiß man derzeit noch nicht. Trumps politischer Berater James Blair sagte aber zu "Axios", er hoffe sich durch America PAC "enormen Rückenwind für Republikaner im ganzen Land".

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Am 3. November werden alle 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus neu gewählt und 35 der 100 Senatoren. Wahlforscher glauben, dass die oppositionellen Demokraten das Repräsentantenhaus zurückerobern könnten und vielleicht auch den Senat. In beiden Kammern haben die Republikaner nur einen hauchdünnen Vorsprung.

Musks America PAC ist ein sogenannter Super PAC (Political Action Committee): Das ist eine Organisation, die unbegrenzt Spenden einsammeln und damit Wahlwerbung für eine Partei machen darf. Es wird erwartet, dass America PAC vor allem konservative Wählerinnen und Wähler ansprechen will, die sonst bei Kongresswahlen daheimbleiben. Das soll mit Haustürwahlkampf, digitaler Werbung und persönlichen Briefen oder Postkarten passieren.

Bei solchen Wahlkampfmethoden haben die Republikaner laut "Axios" derzeit einen Vorsprung von mindestens 300 Millionen Dollar gegenüber den Demokraten. Trumps Maga-Organisation könnte noch einmal 400 Millionen Dollar drauflegen.

Trump selbst hat schon öfter betont, dass die Wähler die Zwischenwahlen zur Hälfte der Amtszeit eines Präsidenten oft dazu nutzen, um die Regierungspartei abzustrafen. Meinungsforscher sehen die Demokraten bei diesen "Midterms" vier bis elf Prozentpunkte vor Trumps Republikanern. Besonders unbeliebt sind der Iran-Krieg mit den stark gestiegenen Energiepreisen und Trumps Wirtschaftspolitik.

Versöhnung zwischen Trump und Musk

Musk war zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als Berater an seiner Seite und hat im Auftrag des Präsidenten tausende Jobs im Staatsdienst und bei Ministerien gestrichen. Im Mai 2025 ist Musk dann aber wegen eines Streits mit Trump über die steigenden Staatsschulden aus der Regierungsabteilung für staatliche Effizienz (Doge) ausgestiegen. Inzwischen haben sich die beiden aber wieder versöhnt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.07.2026, 18:11