Weißer Rauch im DFB-Mittelfeld. Vor dem Kracher am Dienstag gegen Österreich (20:45 Uhr, live in ORF 1) hat Bundestrainer Julian Nagelsmann das "Kimmich-Problem" gelöst. Wie die Bild-Zeitung am Donnerstag berichtet, wird der Bayern-Star weiterhin im Mittelfeld spielen und somit nicht auf die Rechtsverteidigerposition versetzt. Dies hat Nagelsmann "intern klargemacht".
Der Bayern-Star kann beide Positionen spielen, sieht sich allerdings eindeutig in der Zentrale am stärksten, weil er dort mehr Einfluss auf den Aufbau nehmen kann.
Bei der WM in Katar hatte er im Vorrundenspiel gegen Costa Rica (4:2) die erste Halbzeit hinten rechts gespielt - ebenso im letzten Spiel unter Hansi Flick im September gegen Japan (1:4).
Die rechte Abwehrseite ist in der deutschen Nationalmannschaft schon länger eine offene Baustelle. Nagelsmann könnte dort auf einen der Innenverteidiger Niklas Süle (Borussia Dortmund) oder Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) setzen, auch Benjamin Henrichs (RB Leipzig) ist eine Option.
In der defensiven Zentrale hatte Kapitän Ilkay Gündogan auf der USA-Reise zweimal gut mit Pascal Groß harmoniert. Auch Leon Goretzka drängt zurück ins Team.