Polizei sagt Drogendealern den Kampf an

Die Polizei nahm bei ihren Kontrollen mehrere Personen fest
Die Polizei nahm bei ihren Kontrollen mehrere Personen festBild: Helmut Graf (Symbolbild)

Mehrere Festnahmen sowie die Sicherstellung von verbotenen Waffen, Suchtgift und Bargeld - das ist das Ergebnis einer polizeilichen Schwerpunktmaßnahme in Vorarlberg.

Mit Unterstützung der Landeskriminalämter Tirol und Salzburg sowie Beamten aus ganz Vorarlberg führte das LKA Vorarlberg im Juni an mehreren Tagen Überwachungsmaßnahmen zur Feststellung von Suchtgiftgeschäften in der Öffentlichkeit durch.

Laut Polizei standen dabei täglich rund 30 Beamte im Einsatz. Mit Hilfe von verdeckten Ermittlern und durch spezielle Observationsmaßnahmen konnten so mehrere Drogengeschäfte festgestellt werden.

18 Personen festgenommen

Insgesamt wurden 18 Personen beim Handeln mit Suchtgift erwischt und festgenommen. Bei den Festgenommen handelt es sich um acht Österreicher und zehn Personen aus dem Ausland.

Vier Personen davon waren Asylwerber, zwei von ihnen "Konventionsflüchtlinge". Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden vier Festgenommen in die Justizanstalt Feldkirch gebracht.

Außerdem wurden 33 Anzeigen erstattet. 31 Mal nach dem Suchtmittelgesetz, 1 Mal nach dem Waffengesetz und 1 Mal nach dem Strafgesetzbuch (StGB). Auch zwei Aufenthaltsermittlungen wurden erledigt.

Drogen, Waffe, Mobiltelefone und Geld sichergestellt

Bei ihren Kontrollen konnten die Beamten zudem mehrere Suchtgiftmittel sicherstellen. Darunter 190,45 g Marihuana, 5,90 g Cannabis-Harz und vier Suchtgiftutensilien. Daneben wurden auch eine verbotene Waffe, fünf Mobiltelefone sowie Bargeld im Wert von 870 Euro sichergestellt.

Die Taten fanden in Bludenz (Bahnhof), Bregenz (Bahnhof und Seeanlagen), Dornbirn (Bahnhof) und Feldkirch (Sparkassenplatz) statt.

Kontrollen gehen weiter

In Abstimmung mit den örtlichen Dienststellen wir das Landeskriminalamt Vorarlberg auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter gezielt gegen Drogendealer in der Öffentlichkeit vorgehen.

Personen, die mögliche Suchtgiftgeschäfte beobachten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (red)

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