Vorarlberg ruft den Klimanotstand aus

Im Sommer 2018 mussten einige Almen mit Trinkwasserlieferungen versorgt werden.
Im Sommer 2018 mussten einige Almen mit Trinkwasserlieferungen versorgt werden.Bild: picturedesk.com
Als erstes Bundesland wird Vorarlberg am Donnerstagabend den Klimanotstand ausrufen. ÖVP, Grüne, SPÖ und NEOS kündigten einen entsprechenden Entschluss an.
Vorarlberg wird am Donnerstagabend offiziell den Klimanotstand ausrufen. Das haben die Landtagsparteien ÖVP, Grüne, SPÖ und NEOS beschlossen. Nur die FPÖ wird den Beschluss nicht mittragen.

Der von den Grünen eingebrachte Antrag mit dem Titel "Klimanotstand ausrufen!" basiert auf den Forderungen der "Fridays for Future"-Bewegung der Klima-Aktivistin Greta Thunberg.

Bei Klimaschutz gehe es inzwischen um "reinen Menschenschutz", sagte der grüne Abgeordnete Daniel Zadra. Mittlerweile gebe es in Österreich mehr Hitze- als Verkehrstote.

FPÖ stimmen nicht mit

ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) wies darauf hin, dass man einen Punkt erreichen könnte, "an dem es kein Zurück mehr gibt". Die nächsten 50 Jahre würden entscheidend sein, so der Landeshauptmann. Die FPÖ, die als einzige Partei nicht zustimmen wird, forderte "eine Vorwärtsstrategie und keine Hysterie", wie deren Redner Joachim Weixlbaumer sagt.

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Ausrufung des Klimanotstandes selbst beinhaltet noch keine konkreten Maßnahmen. ÖVP, Grüne und NEOS forderten eine ökologische Steuerreform, darüber hinaus verwiesen die Redner auf die in Vorarlberg angestrebte Energieautonomie (bis 2050) und die Anstrengungen der vergangenen Jahre. So hat sich in Vorarlberg der Einsatz von Öl zwischen 2005 und 2017 halbiert.

(hos)

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