Ein junger Mann musste vor dem Landesgericht Feldkirch (Vorarlberg) verantworten. In die Situation brachten ihn Bilder seines "besten Stückes".
Der Mann, der ehrenamtlich in einer Organisation tätig war, hatte nach einigen anzüglichen Nachrichten ein Verfahren am Hals. Wie "vol.at" berichtet, hatte er sich bei seinen dortigen Kolleginnen über sein angeblich anatomisches Leiden beklagt.
So gab er an, einen überdimensionalen Penis zu haben. Dieser würde ihm zudem Probleme bei Frauen bereiten. Prompt folgten auch "Beweisfotos" via Facebook an die jeweiligen Kolleginnen.
Die mitgeschickten Fotos sollen seinen erigierten Penis gezeigt haben, weswegen die Frauen den Leiter der Organisation um Rat gefragt hätten. Dieser stellte den jungen Mann zur Rede. Anschließend habe man ihn aus der Einrichtung ausgeschlossen.
Unbekannte sollen Account gehackt haben
Daraufhin kam der Beschuldigte auf die Idee, Unbekannte für die Fotos verantwortlich zu machen. So sollen Fremde seinen Facebook-Account gehackt und die anzüglichen Bilder verschickt haben. Doch der Schwindel flog auf.
Der junge Mann wurde wegen falscher Beweisaussage und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung schuldig gesprochen. Laut dem Online-Portal sind 680 Euro Geldstrafe plus 150 Euro Verfahrenskosten die Folge. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (20M)