Vorarlberger kämpft mit Kurden gegen den IS

Dass es einige Österreicher in den bewaffneten Kampf für die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) zieht, ist spätestens seit der Bekanntgabe dementsprechender Zahlen aus dem Innenministerium bekannt. Nun tauchten Fotos auf, die einen muslimischen Vorarlberger zeigen, der offenbar gemeinsam mit den Kurden gegen den IS kämpft.

Dass es einige Österreicher in den bewaffneten Kampf für bekannt. Nun tauchten Fotos auf, die einen muslimischen Vorarlberger zeigen, der offenbar gemeinsam mit den Kurden gegen den IS kämpft.

Der 22-Jährige aus dem Kleinwalsertal, der sich "Sam Fisher" nennt (der Deckname stammt aus einem Computerspiel) befindet sich nach eigenen Angaben in Al Qamishli, berichtet die "Allgäuer Zeitung".

Die Stadt im Nordosten von Syrien an der Grenze zur Türkei wird großteils von Kurden bewohnt. Etwa fünf Autostunden liegt sie vom heftig umkämpften Ort Kobane entfernt.

"Ich konnte nicht mehr zusehen, wie im Schlaraffenland Österreich alles verdrängt wird", sagte Fisher im Interview mit "FM4" zu seiner Entscheidung, sich der Kurdenmiliz im Kampf gegen den IS anzuschließen.

Nach Medienberichten handelt es sich bei dem 22-jährigen Vorarlberger um den Sohn einer Tunesierin und eines Österreichers, der nach dem muslimischen Glauben erzogen wurde.

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