Großer Schritt

Vorbild für Österreich? Schweiz-Schiris werden Profis

Der Schweizer Fußballverband verbessert die Anstellungsbedingungen für Schiedsrichter und führt das Profitum ein. Zieht Österreich nach?
Sport Heute
01.09.2026, 19:16
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In Österreich gibt es keine hauptamtlichen Vollzeit-Schiedsrichter. Auch in der Schweiz war es bislang nicht möglich, ausschließlich als Referee zu "leben". Die Unparteiischen gingen und gehen einem regulären Beruf nach, erhalten für ihre Tätigkeit auf dem grünen Rasen lediglich Spielgebühren und Aufwandsentschädigungen.

Die "Eidgenossen" beschlossen nun, die Bedingungen für ihre sieben FIFA-Schiris und ihren Top-VAR zu verbessern. Im Detail: Sie können seit 1. Juli bis zu 80 Prozent einer Vollzeitstelle als Schiedsrichter arbeiten. Möglich macht das eine Budget-Erhöhung um rund 750.000 Euro. Mit dem Geld soll auch eine intensivere Spielvorbereitung und -nachbereitung sowie Verbesserungen im athletischen und medizinischen Bereich ermöglicht werden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Zudem soll die Kommunikation rund um das Spitzenschiedsrichterwesen ausgebaut werden. Dazu gehören unter anderem die Offenlegung der Audio-Kommunikation bei umstrittenen Entscheiden und das Zeigen des VAR-Outputs bei Interventionen auf den Bildschirmen in den Stadien.

Ob sich Österreich den Neuerungen anschließt, bleibt abzuwarten. Das Thema Profi-Referee poppt immer wieder auf, allerdings ist die Finanzierung bislang der Knackpunkt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 01.09.2026, 19:16
Weitere Storys