Welt

Vorgänger Bush belehrt Trump: "Medien unverzichtbar"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:01

Ex-US-Präsident George W. Bush übt in einem Interview indirekt Kritik an Donald Trumps Umgang mit Medien. "Ich halte Medien in einer Demokratie für unverzichtbar", sagte der US-Präsident. Sie würden Menschen in Machtpositionen zur Verantwortung ziehen.

Ex-US-Präsident George W. Bush übt in einem Interview indirekt Kritik an Donald Trumps Umgang mit Medien. "Ich halte Medien in einer Demokratie für unverzichtbar", sagte der US-Präsident. Sie würden Menschen in Machtpositionen zur Verantwortung ziehen.

Das frühere Staatsoberhaupt hob in seinem Interview in der "Today"-Show des Senders "NBC" die Bedeutung der Medien für eine funktionierende Demokratie hervor. "Ich denke, dass wir Medien brauchen, um Menschen wie mich zur Verantwortung zu ziehen", sagte Bush, der Trump mit keinem Wort direkt erwähnte. "Ich finde, dass Macht süchtig machen und sehr zerstörerisch sein kann" - "hier und woanders", wie der Ex-Präsident betonte.

Bush: Wollte Putin freie Medien nahe bringen

Er habe Wladimir Putin von einer unabhängigen Presse überzeugen wollen. "Es ist schwer, anderen zu sagen, dass sie eine unabhängige Presse haben sollen, wenn man selbst nicht gewillt ist, eine solche zu haben", erklärte Bush.

hatte. Trump wettert auf Twitter gerne gegen renommierte Zeitungen und Sender und gebraucht das Wort "Fake News" inflationär.

"Gastfreundliche Einwanderungspolitik"

Bush distanzierte sich auch vom Einreiseverbot gegen sieben traditionell muslimische Länder. Er sei für eine gastfreundliche Einwanderungspolitik, die nicht gegen Gesetze verstößt.

Er hoffe, dass das Land geeint werden kann. "Zunächst dauert die Amtszeit erst ein Monat lang an. Zweitens muss man den Mann beim Wort nehmen, dass er das Land einen will und wir werden sehen, ob er im Stande ist, das zu tun", sagte Bush.

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